Angelvarianten
Die verwendete Methode ist davon abhängig, wo und wonach man angelt. Da gibt es z.B. das Nachtangeln auf bestimmte Fischarten, die zwischen dem Sonnenuntergang und Sonnenaufgang aktiv sind wie Aal oder Karpfen.
Allerdings wird hierbei noch weiteres Zubehör benötigt - mindestens die Stirnlampe sollte schon dabei sein. Eine andere - recht ausgefallene - Art ist das Eisangeln, das auf die frostigen Jahreszeiten bzw. bestimmte geographische Orte beschränkt ist. Auch hier ist eine spezielle Ausrüstung unabdingbar - das Eis muss erst mit Hilfe einer Motorsäge oder eines Eisbohrers aufgebrochen werden.
Weiter verbreitet dürfte dagegen beispielsweise das Fliegenfischen sein, wobei als Köder eine Imitation dessen verwendet wird, was die Fische üblicherweise als Nahrung zu sich nehmen, etwa Fliege oder Nymphe. Die erstgenannte wird entweder als Trockenfliege benutzt, d.h. sie schwimmt auf der Wasseroberfläche oder als Nassfliege, die quasi im Film der Wasseroberfläche schwimmt. Anders dagegen die Nymphen - diese werden direkt im Wasser eingesetzt.
Eine besondere Art zu angeln ist sicherlich das Meeresfischen, welches normalerweise von einem Kutter aus ausgeführt wird. In Nordeuropa sind es zumeist Dorsch und Makrele, die dabei geangelt werden. Abgesehen von hoher See ist auch das Angeln in Küstennähe möglich, wobei sich auch so manche Sprotte oder Hering an den Haken verirren kann. Wem das alles noch nicht aufregend genug ist, der kann sich mal etwas sportlicher, mit dem so genannten Schleppfischen versuchen. Hierbei wird von einem fahrenden Boot aus mittels einer Angelrute geangelt und die Beute stellen meistens Raubfische dar.
